Schmierstoff ABC

    Bezeichnung für Substanzen, die die Entmischung einer Emulsion bewirken.

    beschreibt die Fähigkeit von Schmierölen, Wasser abzuscheiden bzw. eine Emulsion zu verhindern, die Prüfung des Demulgiervermögens von Ölen aus ÖI-Wasser-Gemischen für Schmieröle und Hydraulikflüssigkeiten auf Mineralölbasis geschieht nach: DIN 51599, demulgierende Eigenschaften: DIN ISO E 6614.

    Deterergenzien sind Wirkstoffe oder auch Additive, die dem Öl zugegeben werden, um Oberflächen von anhaftenden Schmutzpartikeln zu säubern. Sie verhindern somit auch eine übermäßige Ansammlung von Schmutz bis hin zur Klumpenbildung. Der angelöste Schmutz wird in Folge vom Dispersanten in Schwebe gehalten und zum Ölfilter geführt oder beim Ölwechsel mit abgelassen.

    die Dichte r eines Mineralöles oder eines verwandten Stoffes ergibt sich als Quotient aus seiner Masse m und seinem Volumen V bei einer bestimmten Temperatur t, sie ist abhängig vom chemischen Aufbau eines Produktes. Sie nimmt bei Produkten gleicher Art mit steigender Viskosität zu und mit steigender Güte des Raffinationsgrades ab: DIN 53757 - r = m/V - siehe Tabelle SI-Einheiten.

    Ein Dieselpartikelfilter wird entweder motornah oder unterflurig im Abgassystem des Dieselmotors verbaut, um Ruß aus dem Abgas auszufiltern. Üblich ist der Verbau hinter einem Oxidations-Katalysators zwecks Temperaturerhöhung, um die Selbstreinigung durch Rußbeladung des DPF zu unterstützen. Weitere Methoden zur Selbstreinigung können Betriebsstoffe im Kraftstoff zur Temperaturerhöhung sein oder auch eine Fremdbeheizung. Eine dauerhafte Blockade des DPF kann entstehen, wenn metallhaltige Additive des Motoröles durch die Wahl falscher Motoröle in das Filter gelangen. Viele Fahrzeughersteller fordern deshalb für den Betrieb ein aschearmes Motorenöl.

    Wirkstoff oder auch Additiv, der Schmierölen – insbesondere Motorenölen – zugesetzt wird. Dispersant-Wirkstoffe haben die Fähigkeit, Schmutzstoffe in feinster Verteilung in Schwebe zu halten bis sie ausgefiltert bzw. durch Ölwechsel entfernt werden können. Sie unterstützen dabei die Wirkung des Detergens, der die Aufgabe hat, anhaftende  Schmutzstoffe von Oberflächen zu lösen und Klumpenbildung zu vermeiden.

    Bezeichnung für ein System aus mehreren Phasen, von denen eine kontinuierlich (Dispersionsmittel) und mindestens eine weitere fein verteilt ist (dispergierte Phase), z.B. Emulsionen, Aerosole, Suspensionen, allgemeine Kolloide-Systeme u.a..

    bezeichnet die Feinheit der Teilchengröße in einer Dispersion (z.B. Suspension). Je kleiner die Teilchengröße in einer Dispersion ist, desto transparenter erscheint sie. Für Kühlschmierstoff-Emulsionen/Suspensionen liegt die Teilchengröße je nach Art zwischen 0,1 und 10 µm.

    absolute Viskosität, wird für technische Berechnungen benötigt: DIN 51550 – siehe Viskosität – Einheiten: 1 (N ´ s)/m² = 1 Pa ´ s = 10 Poise = 1000 cP.