Schmierstoff ABC

    Bezeichnet ein Öl, welches gemäß der SAE oder ISO VG nur eine Angabe zur Viskositätsklasse als Beschreibung des Viskositäts-Temperatur-Verhaltens (VT-Verhalten) trägt. Diese Öle haben somit einen niedrigeren Viskositätsindex als Mehrbereichsöle, da die Viskosität mit zunehmender Temperatur stärker abfällt. Meist werden mineralölbasische Grundöle verwendet und auf die Zugabe von Additiven zur Verbesserung des VT-Verhaltens verzichtet. Ihr Einsatzgebiet war häufig in Anwendungen mit hohen Scherbeanspruchungen.

    Verfahren zur Überprüfung, welchen Schutz gegen Korrosion Schmierfette in Wälzlagern, Gleitlagern und Gleitflächen in Gegenwart von Wasser unter möglichst betriebsnahen Bedingungen dem Werkstoff geben: DIN 51 802.

    disperse Systeme von zwei nicht oder nur teilweise miteinander mischbaren Flüssigkeiten oder Phasen, von denen die eine in der anderen fein verteilt ist (Mischung nicht löslicher Stoffe), bei Mineralölen z.B. mit Wasser unter Mitwirkung von Emulgatoren, meist als Öl-in-Wasser-Emulsionen vorkommend, möglich aber auch Wasser-in-Öl-Emulsionen.

    Europäische Norm.

    Extreme Pressure-Schmierstoffe, bei Schmierölen oder Schmierfetten, die EP-Wirkstoffe (polare oder metallaktive Zusätze bzw. Festschmierstoffe usw.) enthalten, um ein höheres Lastaufnahmevermögen zu ermöglichen, z.B. in Motorenölen, Getriebeölen, Hypoidgetriebeölen, Hydraulikölen, Schneidölen usw..

    Zusätze zur Erhöhung des Lastaufnahmevermögens und zur Herabsetzung des Verschleisses im Mischreibungsgebiet von Getriebeölen, Motorenölen, Hydraulikölen, Metallbearbeitungsölen usw. Bewirken den Aufbau von Oberflächenschichten (Metallschichten), die im Mischreibungsgebiet möglichst das Verschweißen der Rauhigkeitsspitzen verhindern und ein Gleiten der sich aufeinander bewegenden Metalloberflächen ohne Verschleiß erreichen sollen. Gleichzeitig ist eine Reibungsverminderung erwünscht.