Schmierstoff ABC

    zur Kennzeichnung der Konsistenz eines Schmierfettes verwendet, um Brauchbarkeit des Schmierfettes für Verwendungszwecke zu bestimmen. Bezeichnet im Detail die Konuspenetration, die unmittelbar nach der Behandlung der Probe mit 60 Doppeltakten innerhalb einer Minute im Schmierfett-Kneter bei 25 °C bestimmt wird: DIN ISO 2137, DIN 51804 T 2.

    Schmierfett für Wälzlager, oft lithiumverseiftes Schmierfett, teilweise auch Natriumseifen-Schmierfett, für spezielle Anwendungsgebiete, z.B. bei sehr starkem Wassereinfluß auch Calciumseifen-Schmierfett.

    Spezielle Metallbearbeitungsöle, die beim Kaltwalzen zum Benetzen der Walzen, d.h. zum Schmieren und Kühlen beim Walzvorgang, eingesetzt werden.

    Temperatur- und oxidationsbeständiges Mineral- oder Syntheseöl mit gutem Flammpunkt, das als Wärmeträger zum Kühlen oder zum Erwärmen eingesetzt werden kann, weitere relevante Eigenschaften sind Siedebeginn, Flammpunkt, Dampfdruck, Fließvermögen und Crack-Temperatur, Wärmeträgeröle Q: DIN 51522.

    Prüfung des Verhaltens von Schmierfetten gegenüber Wasser bei verschiedenen Temperaturen DIN 51 807 T1/T2.

    Hochraffinierte, wasserklare oder leicht gelbliche Mineralöle, man unterscheidet technische und medizinische Weißöle: Paraffinum subliquidum und Paraffinum perliquidum, müssen den Vorschriften des DAB 10 entsprechen.

    Siehe Additiv.