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Viskosität-Temperatur-Verhalten


Kenngröße: Viskositätsindex (VI)

Mit der Temperatur ändert sich die Viskosität eines Öles:

Bei steigender Temperatur nimmt sie ab,
bei fallender Temperatur nimmt sie zu.

Für die Praxis geeignet ist ein Öl, das bei Temperaturänderungen seine Viskosität möglichst wenig ändert (Öl B) . Hierdurch wird sowohl ein einwandfreier Kaltstart als auch ausreichendes Tragevermögen des Schmierfilms bei hohen Öltemperaturen gewährleistet.

Merke:
Für die Praxis geeignet ist ein Öl, das bei Temperaturänderungen seine Viskosität möglichst wenig ändert. 

 

 

Viskositätsindex (VI)

Der Viskositätsindex (VI) beschreibt das Viskosität-Temperatur-Verhalten des Öls:

  • Sein Zahlenwert ist um so größer, je flacher der Verlauf (Öl B - siehe Abbildung).
  • Sein Zahlenwert ist um so kleiner, je steiler der Verlauf (Öl A - siehe Abbildung).

Der VI kann nicht gemessen, sondern muss aus zwei Viskositätsmessungen bei 40 °C und bei 100 °C berechnet werden.

Im Raffinationsprozess wird mit der Verbesserung des Alterungsverhaltens und Herauslösen der Aromaten auch gleichzeitig der Viskositätsindex erhöht. Im allgemeinen haben gut ausraffinierte Grundöle einen VI von ca. 90 bis 100. Noch höhere Werte zeigen Hydrocracköle und synthetische Kohlenwasserstoffe - PAO - mit ca. 110 bis 150.

Viskosität-Temperatur-Verhalten